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Yogalehrer-Ausbildung auf Bali (Erfahrungsbericht)

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Yogalehrer-Ausbildung auf Bali (Erfahrungsbericht)

Im Juli 2022 habe ich meine 200-Stunden Yogalehrer-Ausbildung in Ubud auf Bali absolviert. In diesem Erfahrungsbericht schildere ich dir, wie genau du dir das Ganze vorstellen kannst, ob es mir gefallen hat und welche Tipps ich dir geben würde, wenn du ebenfalls mit dem Gedanken einer Yogalehrerausbildung auf Bali spielst.

Warum Bali?

Eigentlich wollte ich meine Yogalehrer-Ausbildung gerne in Indien machen – einfach weil Yoga dort seine Ursprünge hat. Allerdings hatte ich aus beruflichen Gründen nur im Juli die Möglichkeit, vier Wochen für meine Ausbildung freizuschaufeln und genau dann ist an den von mir favorisierten Orten leider Regenzeit. Viele Yogaschulen hatten daher generell zu dieser Jahreszeit geschlossen. Daher habe ich mich alternativ für Bali entschieden. Die Insel hat sich ebenfalls zu einem spirituellen Zentrum entwickelt und es tummeln sich vor allem in Ubud und Canggu viele Yogaberühmtheiten.

Planung meiner Yogalehrer-Ausbildung auf Bali

Die Planung meiner Yogalehrerausbildung bestand im Wesentlichen aus den folgenden Eckpfeilern:

  • Wahl der Yogaschule
  • Flug
  • Visum & Corona-Bestimmungen
  • Impfungen & Reisekrankenversicherung

Zunächst habe ich mich über die Yogaschulen und deren Angebote und Preise informiert. Das Angebot ist groß genug, um davon auszugehen, dass man irgendwo mit Sicherheit einen Platz bekommen wird. Die 200-Stunden-Ausbildungen dauern in der Regel drei bis vier Wochen, d.h. wenn du vorher und nachher nicht noch länger auf Bali bleiben möchtest, solltest du die genauen Daten deiner favorisierten Schule checken, um parallel nach Flügen Ausschau halten zu können.

Letztlich habe ich Yogalehrer-Ausbildung und Flug daher mehr oder weniger gleichzeitig gebucht. Gute Flugdaten waren für mich wichtig, da ich nicht nur selbständig bin, sondern auch im Angestelltenverhältnis arbeite und somit nur eine gewisse Anzahl an Urlaubstagen zur Verfügung habe. Neben einer möglichst guten und nicht zu kostspieligen Flugverbindung von München nach Denpasar war es mir wichtig, dass ich den Flug notfalls kostenlos stornieren kann, denn das Thema Corona war zum Zeitpunkt meiner Yogalehrerausbildung noch nicht ganz vom Tisch… Mein Flug mit Qatar Airways hat ca. 1300 EUR gekostet.

Das bringt mich auch direkt zum dritten Orga-Punkt: den Einreisebestimmungen. Für Indonesien benötigst du ein Visum, allerdings kann man das zumindest bei direkter Einreise nach Bali vor Ort am Flughafen besorgen. Kostenpunkt waren 35 USD. Da sich solche Bestimmungen oft ändern, solltest du das unbedingt vorab nochmal verifizieren.

In Bezug auf Corona hatte ich Glück. Kurz bevor ich nach Bali gereist bin, wurden die Bestimmungen gelockert und so musste ich lediglich eine App auf mein Smartphone laden. Das wurde bei der Einreise auch mehr oder weniger kontrolliert. Zudem sollte bei der Einreise ein Temperaturcheck gemacht werden, doch auch dieser viel eher in die Kategorie “theoretisch”… Vor Ort gab es ebenfalls so gut wie keine Einschränkungen mehr. Ich hatte den Eindruck, dass man dringend den Tourismus wieder ankurbeln wollte und Corona deshalb verdrängt wurde.

Der vierte Punkt meiner Vorbereitung war das Thema Impfungen & Krankenversicherung. Grundsätzlich bin ich durch diverse Fernreisen bereits gut durchimmunisiert, aber dennoch waren zwei Auffrischungen notwendig. Daher empfehle ich, dich rechtzeitig an deinen Hausarzt oder einen Tropenmediziner zu wenden. Viele Krankenkassen übernehmen inzwischen die Kosten für Reiseimpfungen – so auch meine Krankenversicherung – sodass die Kosten mit ein paar Euro Rezeptzuzahlung vernachlässigbar waren.

Eine Auslandskrankenversicherung musste ich ebenfalls nicht abschließen, da ich dauerhaft eine Versicherung habe, die mich bis zu 40 Reisetage am Stück abgedeckt. Hier habe ich nur eine englischsprachige Versicherungsbestätigung für die Einreise angefordert (das Dokument wurde tatsächlich auch beim Check-In für den Flug verlangt) und mich nochmal vergewissert, dass auch die Kosten für eine Corona-Behandlung im Fall der Fälle mitversichert wären. Auch über eine Reiserücktrittsversicherung, die im Krankheitsfall greift, hatte ich mal nachgedacht, mich aber im Endeffekt zu spät gekümmert, denn eine solche Versicherung lässt sich nur bis 30 Tage vor Abreise abschließen oder direkt nach der Buchung – beides war bei mir bereits verstrichen. Zum Glück habe ich die Versicherung im Endeffekt ja nicht gebraucht und konnte gesund losstarten 🙂

Damit war meine organisatorische Vorbereitung im Großen und Ganzen auch schon abgeschlossen.

Die “Bali Yoga School” in Ubud – meine Erfahrungen und Eindrücke

Für die Bali Yoga School habe ich mich letztlich aus einem Bauchgefühl heraus entschieden, da es einfach ein so großes Angebot gab und ich letztlich irgendeine Entscheidung treffen musste. Im Großen und Ganzen war ich ziemlich zufrieden und habe das Preis-Leistungsverhältnis als sehr gut empfunden. Da ich tendenziell ein kritischer Mensch bin, findest du weiter unten eine Pro- und Contra-Aufstellung zur Bali Yoga School.

Die Bali Yoga School sowie die anschließenden Unterkünfte sind für Bali-Verhältnisse wohl im mittleren Bereich einzuordnen, was Preis und Luxuslevel angeht. Die Zimmer habe alle eine Klimaanlage und Warmwasser und es gibt einen Pool, aber es gibt sicherlich eine Menge anderer Yogaschulen und Hotels, die noch viel mehr westlichen Komfort bieten und noch mehr “instagramable” sind 😛 Für mich hat es aber voll gepasst.

Der typische Tagesablauf an der Bali Yoga School

5:20 Uhr: Aufstehen, duschen, Anziehen, Salzwasser-Nasenspülung, Aufwärmen

6:00 Uhr: Pranayama

7:00 Uhr: Hatha Yoga oder Vinyasa Yoga oder Anatomie

9:00 Uhr: Frühstück

10:00 Uhr: Yoga-Philosophie

11:00 Uhr: Alignment

12:00 Uhr: Lunch

13:00 Uhr: Pause bis ca. 16 Uhr

16:00 Uhr: Ashtanga Yoga

17:30 Uhr: Tee-Pause

18:00 Uhr: Meditation

19:00 Uhr: Abendessen

Entgegen dem, was man vorab im Internet liest, ging es deutlich weniger streng an der Bali Yoga School zu als gedacht. Viele der angekündigten Regeln und Verbote waren in der Praxis nicht existent. Wir durften sehr wohl Kaffee trinken – es stand sogar neben dem Tee eine Dose mit Nescafé parat. Ich habe gehört, dass das deshalb geändert wurde, da zu viele Leute auf Kaffeeentzug in der Vergangenheit mit starken Kopfschmerzen zu kämpfen hatten und man dies so vermeiden möchte. Auch die Raucher konnten an einer bestimmten Stelle ihrer Sucht nachgehen. Alkohol wurde zwar auf dem Gelände wirklich nicht konsumiert, aber ich glaube, die Schulleitung wusste sehr wohl, dass einige dies abends in ihrer Freizeit in der Stadt tun. Vor allem gegen Ende der Ausbildungszeit ist die Moral bei vielen Mitschüler*innen diesbezüglich merklich gesunken.

Es wurde zwar irgendwann am Abend das Licht in der Anlage ausgeschaltet, aber eine strenge Nachtruhe oder gar Sprechverbot, wie man es im Internet oft liest, gab es nicht. Allerdings bin ich wie die meisten in der Regel freiwillig schon um 21 Uhr ins Bett gegangen, da ich so müde war. Sechs Tage pro Woche um 5:20 Uhr aufstehen, sind einfach zu viel für mich 🙂

An ein paar Tagen gab es spezielles Programm wie einen ayurvedischen Kochkurs und an den Sonntagen wurde in der Regel ein kostenloser Ausflug angeboten – zum Beispiel an den Strand oder in einen Tempel. Besonders schön waren die Willkommens- und die Abschlusszeremonien. Von diesen wurden übrigens auch immer Bilder von einem professionellen Fotografen gemacht, die man im Anschluss bekommen hat. Außerdem hat jeder einmal eine kostenlose ayurvedische Massage erhalten. Von der war ich so begeistert, dass ich die Masseurin gleich noch ein paar mal gebucht habe 🙂

Pro und Contra “Bali Yoga School”

Pro:

  • Balinesische Yogalehrer*innen und Angestellte, d.h. das Geld bleibt vorrangig bei den Locals vor Ort.
  • Angenehme Balance zwischen westlichen Annehmlichkeiten (ordentliche Zimmer, warme Duschen, WiFi, etc.) und Yoga-Lebensstil. Luxus und Kommerz standen für mein Empfinden nichts im Fokus – was ich bei Yoga als unpassend empfunden hätte.
  • Preislich ist die Bali Yoga School im Vergleich zu anderen Schulen in Ordnung (bei mir waren es 2.200 USD; darin waren Ausbildung, Unterkunft und Vollpension enthalten).
  • Sämtliche Angestellte – egal ob die Yoga-Lehrer*innen oder das Personal, das sich um Essen, Admin und Putzen gekümmert hat, waren immer extrem hilfsbereit.
  • Etwas außerhalb von Downtown Ubud in den Reisfeldern gelegen – dadurch ist man nicht so sehr dem Lärm und Trubel der Stadt ausgesetzt, was ich ziemlich angenehm fand.
  • Es war stets sauber und ordentlich auf dem Areal.
  • Das vegane & ayurvedische Essen war sehr lecker und wurde immer frisch aus einem Restaurant/ von einem Caterer geliefert.
  • Schul-Manager Dewa war immer sehr bemüht, sämtliche Anliegen und Wehwehchen zu lösen – man konnte ihm immer bei WhatsApp schreiben oder ihn direkt ansprechen.

Contra:

  • Sprachbarriere: Grundsätzlich sprechen die Lehrer*innen alle gut Englisch, aber manchmal ist gut nicht gut genug, um komplexe Inhalte zu transportieren. Insbesondere in den inhaltlich anspruchsvollen Philosophiestunden stand immer mal wieder die Sprachbarriere im Weg und hat zu Missverständnissen geführt.
  • Manche Mitschüler*innen haben die Philosophiestunden geliebt, für mich war der Stoff oft einen Tick zu abstrakt und spirituell. Ob das an einer anderen Schule bzw. bei einer anderen Lehrerin besser gewesen wäre, kann ich natürlich nur vermuten.
  • Ich hatte die Lage der Bali Yoga School bereits bei den Vorteilen aufgezählt – nichtsdestotrotz ist die ruhigere Lage zugleich auch ein Nachteil, denn um z.B. während der großzügigen Mittagspause in die Stadt zu kommen, braucht man immer ein Taxi oder z.B. einen Mietroller. Das kostet Geld, aber vor allem Zeit.
  • Gut, da kann die Bali Yoga School im Speziellen nun nichts zu, aber Bali ist extrem weit weg. Der Flug ist nicht nur eine Belastung fürs Klima, sondern auch für den Körper. Wenn der Wecker um 5:30 Uhr geklingelt hat, so war es in Deutschland gerade mal 23:30 Uhr. Die Zeit zu der ich eigentlich ins Bett gehe, wurde nun zur Aufstehzeit. Eigentlich möchtest du dir und u.a. deinem Körper mit Yoga doch etwas Gutes tun – aber in der Realität fand ich die Zeitumstellung in Kombination mit dem straffen Zeitplan doch sehr belastend. Daher würde ich im Nachhinein vielleicht doch ein Land wählen, wo Anreise und Zeitverschiebung nicht so lang sind.

Yogalehrer-Prüfungen

Insgesamt musste ich für meine Zertifizierung als Yogalehrerin vier Prüfungen absolvieren, zwei schriftliche und zwei praktische, wobei hier ebenfalls die Notizen einzureichen waren. Das klingt im ersten Moment vielleicht krass, aber ich hatte den Eindruck, dass wirklich jeder bestehen soll. Es wurde unter uns Schülern sogar in Frage gestellt, ob jemals jemand die Ergebnisse liest…

Schriftliche Prüfungen gab es in Yoga–Philosophie und Alignment. Die Prüfungsaufgaben wurden uns via WhatsApp übermittelt und sollten wiederum auch so eingereicht werden. Für die Bearbeitung hatte man mehrere Tage Zeit. Es handelt sich also nicht um eine echte Prüfungssituation, wo man alles auswendig können und unter Zeitdruck niederschreiben muss. Im Gegenteil: Man konnte im Prinzip alles aus seinen Unterlagen oder dem Internet abschreiben. Die schriftlichen Exams waren daher eher Fleißaufgabe und hatten den Effekt, dass man sich nochmal mit dem Stoff befassen musste. Hierbei ist es übrigens extrem hilfreich, einen Laptop dabei zu haben – andernfalls muss man entweder alles per Hand schreiben und Fotos machen oder es mit dem Handy tippen.

Praktische Prüfungen hatten wir in Hatha/Vinyasa und Asthanga. Hier sahen die Prüfungen folgendermaßen aus:

Hatha/Vinyasa: Hier haben wir in Kleingruppen (3-4 Leute) einen 90-minütigen Flow selbst erstellt. Dazu hatten wir mehrere Tage Zeit und haben diesen anschließend wie eine Yogastunde mit dem Rest der Gruppe durchgeführt. Neben dem Anleiten der Asanas gehört auch das Korrigieren der Haltungen zur Prüfung. Am Ende haben wir noch unsere Notizen zum Flow einreichen müssen (also quasi den Plan der Stunde)

Ashtanga: Hier haben wir ebenfalls in Gruppen gearbeitet und die Half-Sequence gemeinsam angeleitet und ausgeführt. D.h. man musste die Reihenfolge der Sequenz auswendig kennen, die Namen der Asanas auf Sanskrit sagen und auf Sanskrit mitzählen. Das klingt schlimmer, als es ist, denn bis 17 zu zählen ist nicht schwierig und letztlich muss man nur die Namen der Asanas auswendig kennen, die man selbst auch aktiv anleitet. Zur praktischen Prüfung hinzu mussten wir die Parts, die wir angeleitet haben, noch verschriftlichen und einreichen.

Wie gesagt: Alle Prüfungen sind machbar und es ist meinem Eindruck nach nicht vorgesehen, dass jemand durchfällt – jeder erhält sein Zertifikat.

Packliste: Was du für deine Yogalehrer-Ausbildung auf Bali mitbringen solltest

Die folgende Packliste bezieht sich auf die Bali Yoga School in Ubud und kann bei anderen Yogaschulen sicherlich anders aussehen.

  • Yogamatten werden gestellt, allerdings waren diese nicht von besonders guter Qualität und z.B. ziemlich rutschig. Daher kann es sinnvoll sein, eine eigene Matte mitzubringen
  • Moskitonetz und Moskitospray
  • Shampoo und Duschgel waren vorhanden – weitere Kosmetik musst du selbst mitbringen
  • Handtücher und Bettwäsche sind in der Unterkunft vorhanden und werden regelmäßig gewechselt. Ein Extra-Handtuch für den Strand kann allerdings nicht schaden
  • Eine Trinkflasche ist sinnvoll, um dir Wasser vom bereitgestellten Trinkwasserkanister abfüllen zu können
  • Du bekommst ein kopiertes Buch, ein Schreibheft und einen Stift – ein paar weitere Stifte mitzubringen kann aber nicht schaden, denn erfahrungsgemäß bekommen Kugelschreiber schnell Beine 🙂
  • Es wurden zwar ein paar Bücher empfohlen, die man vorab lesen könnte, aber du musste diese nicht mitbringen (und ich glaube, es hat sie auch kaum jemand vorher gelesen)
  • Ein Laptop ist sinnvoll, um die schriftlichen Prüfungen besser bearbeiten zu können
  • Da die Zimmer nicht abschließbar waren und es auch keine Safes o.ä. gab, hatte ich einen PacSafe für meine Wertsachen* dabei – einfach fürs bessere Gefühl 🙂
  • Falls du einen Roller mieten möchtest, benötigst du theoretisch einen internationalen Führerschein. Praktisch kann es gut sein, dass man bei der Vermietung überhaupt keinen Führerschein von dir sehen will. Dennoch solltest du diesen im Falle eines Unfalls parat haben – also lieber vorher besorgen. Update 2023: Es gab Bestrebungen, dass Touristen keine Roller mehr auf Bali mieten dürfen. Informiere dich hier also lieber nochmal bzgl. des aktuellen Stands
  • Kleidung für ein paar Tage am Stück ist ausreichend. Direkt neben der Bali Yoga School befindet sich eine Wäscherei, die deine Wäsche zu fairen Preisen wäscht (ca. 1,5 bis 2 Euro pro Waschladung, je nach Gewicht). Auch eine Schneiderin befindet sich wenige Meter die Straße runter und repariert Nähte und Co. für wenige Euros. Du musst also wirklich keinen allzu großen Koffer mitschleppen

Natürlich kommt noch dein “normales” Gepäck hinzu, aber dass du z.B. Kleidung brauchst, muss ich sicherlich nicht extra erwähnen.

Fazit zu meiner Yogalehrer-Ausbildung auf Bali

Ob ich mich nochmal für eine Yogalehrerausbildung auf Bali entscheiden würde, weiß ich nicht sicher. Im Gesamtpaket ist Bali – und insbesondere Ubud – natürlich eine sehr passende Location, um eine Ausbildung zur Yogalehrerin zu machen.

Dennoch sehe ich es im Nachhinein schon ziemlich kritisch, um den halben Globus geflogen zu sein, wenn man eine solche Ausbildung auch in Europa machen könnte. Das liegt zum Einen an den hohen Emissionen für den Flug, aber auch an den mit dem Massentourismus auf Bali verbundenen Problemen. Die möchte ich hier nicht alle im Detail wiedergeben, daher verlinke ich dir im Folgenden zwei Artikel, die die Kritik an Bali-Tourismus in der momentanen Form gut wiedergeben:

  • https://www.bravebird.de/7-gute-gruende-nicht-nach-bali-zu-reisen/
  • https://www.bravebird.de/warum-werben-so-viele-influencerinnen-fuer-bali/

Auch wenn ich nicht jedes Detail genau so unterschreiben würde und manche Unterstellung vielleicht etwas zu verallgemeinert finde, kann ich die wesentlichen Kritikpunkte der Autorin gut nachvollziehen.

Ein weiterer Punkt, der gegen Bali als Ausbildungsort spricht, ist die Zeitverschiebung. Normalerweise haben ich damit beim Reisen selten größere Probleme, aber in Kombination mit dem straffen Zeitplan der Ausbildung habe ich die Zeitverschiebung diesmal als extrem anstrengend und kräftezehrend empfunden. Wir mussten gegen 5:20 Uhr morgens aufstehen. Das entspricht 23:20 in Deutschland – also die Zeit, zu der ich normalerweise nicht aufstehe, sondern zu Bett gehe. Da man sich und seinem Körper mit Yoga eigentlich etwas Gutes tun möchte, ist es schon irgendwie fragwürdig, seinen Biorhythmus so zu quälen. Solltest du sowieso länger in Asien sein, ist das natürlich wieder etwas anderes.

Fazit: Ja, meine Yogalehrer-Ausbildung auf Bali hat Spaß gemacht und mich weitergebracht. Dennoch würde ich im Nachhinein einen Ausbildungsort wählen, der aus den oben genannten Gründen nicht so weit weg ist wie Bali.

Hast du noch Fragen oder Anmerkungen? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar!


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